Die Pferdekrankenversicherung
Ausritte, Streicheleinheiten und leckere Pferdekuchen bewahren Pferde leider nicht vor Unfällen und Krankheiten. Ein lahmender Huf nach einem Geländeritt kann Pferde ebenso unerwartet treffen wie eine Kolik oder die Rehe. Ein Tierarztbesuch im Stall ist dann Pflicht, damit es dem Pferd schnell wieder besser geht und den nächsten Ausritten nichts mehr im Wege steht. Die Pferdekrankenversicherung übernimmt die anfallenden Tierarztkosten bis zur vertraglich vereinbarten Leistungsgrenze bzw. unter Beachtung der Selbstbeteiligung.
Von Pferdekrankheiten und Unfällen
Zu den häufigsten Erkrankungen von Pferden zählt die Kolik, die von Krämpfen im Bauchraum bis hin zu Darmverschlüssen reicht. Auch die Rehe tritt aufgrund falscher Fütterung sehr häufig auf und äußert sich in einer Störung der Blutzirkulation im Hufbereich. Durch Fehltritte und Überlastungen ziehen sich Pferde zudem häufig Lahmheiten und Hufprobleme zu, denen der Tierarzt auf den Grund gehen muss.
Die Pferdekrankenversicherung übernimmt die Kosten
Ein Tierarztbesuch kostet Pferdebesitzer schnell eine dreistellige Summe. Die Pferdekrankenversicherung übernimmt und zahlt die Rechnung des Tierarztes oder der Tierklinik für die ambulante sowie stationäre Behandlung. Rundum-Verträge enthalten zudem Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen und Medikamente. Die Basisversicherung hingegen kommt für alle ambulanten und stationären Tierarztbehandlungen bis zu einer vereinbarten Leistungsgrenze von in der Regel 3.000 Euro jährlich auf. In der Basisversicherung ist zudem die anteilige Kostenübernahme (z.B. 80 %) üblich. Vor Versicherungsabschluss lohnt sich also ein Vergleich aller Tarife in der Pferdekrankenversicherung, die mit etwa 30 bis 50 Euro monatlich zu Buche schlägt. Einige Versicherungsgesellschaften bieten zur Pferdekrankenversicherung optional eine Transportversicherung und Pferdelebensversicherung an.
